Die Rekordhitze hält Österreich weiter fest im Griff. Bis zu 40 Grad wurden bereits gemessen - und ein Ende der Hitzewelle ist noch nicht in Sicht. Viele suchen daher Abkühlung in Seen und Flüssen. Doch genau dort wird es zunehmend schwierig.
Vor allem in Kärnten haben sich zahlreiche Badeseen außergewöhnlich stark aufgeheizt. Spitzenreiter war am Sonntagvormittag der Rauschelesee im Bezirk Klagenfurt-Land mit 28,1 Grad. Dahinter folgen der Turnersee mit 27,8 Grad sowie der Gösselsdorfer See, der Maltschacher See und der Wörthersee mit jeweils 27,7 Grad.
Laut aktueller Auflistung des Hydrographischen Dienstes überschritten Ende Juni fast alle Kärntner Seen ihre bisherigen Temperatur-Höchstwerte für diesen Monat.
Selbst der auf mehr als 900 Metern Seehöhe gelegene Weißensee, der bisher als Geheimtipp für eine kühle Erfrischung galt, bietet heuer kaum noch eisiges Wasser. An der Messstation Techendorf wurden am Sonntag bereits 25,8 Grad gemessen. Am kühlsten unter den größeren Seen war der Afritzer See mit 23,4 Grad.
Auch in Ostösterreich steigen die Wassertemperaturen weiter. In Wien kratzt die Alte Donau bereits an der 30-Grad-Marke. Viele Badegäste befürchten deshalb, dass das Wasser "kippt".
Noch wärmer ist es am Neusiedler See: In Rust wurde bereits eine Wassertemperatur von 31 Grad gemessen. Damit fühlt sich das Wasser vielerorts eher wie eine Badewanne als wie eine willkommene Abkühlung an.