Nach Oberleitungsschaden

Bahn-Schock! 120 Passagiere saßen in Railjet fest

Nach einer gerissenen Oberleitung auf der Südbahnstrecke kam es zu stundenlangen Verzögerungen. Gäste mussten einen Zug verlassen
Newsdesk Heute
26.07.2026, 22:32
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Kurz nach 19 Uhr war am Samstag für alle, die auf der Südbahn zwischen Klagenfurt Hauptbahnhof und Krumpendorf unterwegs waren, plötzlich Endstation. Eine gerissene Oberleitung hat den Bahnverkehr komplett lahmgelegt.

Besonders hart getroffen hat es einen Railjet in Richtung Salzburg. Rund 120 Fahrgäste mussten mehr als zwei Stunden im Zug ausharren. Laut "ORF Kärnten" ist gegen 21 Uhr ein Hilfszug eingetroffen. Die Betroffenen sind umgestiegen und wurden zurück zum Hauptbahnhof Klagenfurt gebracht.

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Arbeiten laufen

Auch der restliche Bahnverkehr war stark eingeschränkt. Für die S-Bahnen und Regionalzüge haben die ÖBB einen Schienenersatzverkehr mit Bussen organisiert. Fernzüge zwischen Klagenfurt, Villach und Lienz wurden über Feldkirchen und die Ossiacher-See-Strecke umgeleitet. Viele Passagiere haben den Zugchef gelobt, weil er sie laufend über die Lage informiert hat.

Eine erste Entwarnung gab es Sonntagfrüh. Ab diesem Zeitpunkt war die Strecke zumindest wieder eingleisig befahrbar. Trotzdem kam es zu kleineren Verspätungen. Das Problem ist noch nicht vollends behoben – die Arbeiten dauern an. Seitens der ÖBB rechnet man im Laufe des Tages wieder mit normalem Betrieb.

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