Das zweijährige Intermezzo des Weltmeisters von 2022 bei Paris St.-Germain ist zu Ende gegangen. Messi und der aus Katar finanzierte Scheich-Klub beendeten die Zusammenarbeit, Messis Vertrag wurde nicht verlängert. Stattdessen unterschrieb der bereits 36-Jährige bei Inter Miami, dem Klub von David Beckham in der Major League Soccer. Die Präsentation ist für Sonntag geplant. In den USA soll der Argentinier kolportiert 60 Millionen Euro pro Saison verdienen, darüber hinaus Anteile an den Streams von Apple und den Trikotverkäufen von Adidas erhalten.
Dafür schlug Messi auch ein schwindelerregend hohes Angebot aus Saudi-Arabien aus. Al-Hilal legte dem Argentinier einen Vertrag mit dem Gesamtvolumen von 1,2 Milliarden Euro vor. Doch Messi entschied sich gegen den Gang in die Wüste. Und damit auch gegen einen noch nie dagewesenen Geldregen im Fußball
Messi erteilte auch Ex-Klub Barcelona eine Absage, die Katalanen machten sich bis zuletzt Hoffnungen, den Argentinier, der 21 Jahre das rot-blaue Trikot trug, zurückzuholen. Dazu kam es jedoch nicht. Nun erklärte Barca-Präsident Joan Laporta, woran es scheiterte. Denn der Deal war näher, als gedacht. "Wir hatten uns geeinigt, aber alles hat seinen zeitlichen Rahmen", so der Klub-Boss gegenüber "Mundo Deportivo".
"Als La Liga uns die Genehmigung erteilte, sagte mir Messis Vater (auch dessen Berater, Anm.), dass Leo zwei schwere Jahre in Paris hinter sich habe, dass er viel gelitten habe und nun in einer Liga mit weniger Druck spielen wolle", enthüllte der 61-Jährige die Messi-Absage an seinen langjährigen Verein. Laporta selbst habe dafür Verständnis gehabt.
Messi geht nun in die USA, sein Debüt ist für das Cup-Spiel gegen Cruz Azul am 22. Juli (2 Uhr europäischer Zeit) geplant.