Atletico Madrid hat in den sozialen Netzwerken bemerkenswert deutlich gegen den spanischen Rivalen FC Barcelona ausgeteilt. Hintergrund ist offenbar der Versuch der Katalanen, den argentinischen Atletico-Star Julian Alvarez abzuwerben.
Die Madrilenen reagierten mit mehreren spöttischen Posts. Auf einem davon ist ein KI-erzeugtes Bild von Barcelonas Jungstar Lamine Yamal im Atletico-Trikot zu sehen. Dazu schrieb der Club: "Wir haben ein Fax an den FC Barcelona mit unserem Angebot für den Spielertransfer geschickt: vier Eintrittskarten für das Bad-Bunny-Konzert von morgen, ein jährliches Abonnement für die 'ABC' und eine Tüte mit Sonnenblumenkernen. Wir warten gespannt auf die Antwort, um den Ankündigungspost vorzubereiten."
Ähnliche Beiträge veröffentlichte Atletico auch mit den Barcelona-Stars Pedri und Raphinha im Trikot des Hauptstadtclubs.
In weiteren Posts wurde Atletico noch deutlicher. "Nein, Atletico Madrid würde so etwas nie tun. Allerdings leiden wir in den letzten Monaten unter einer systematischen Schmutzkampagne gegen einen unserer Spieler", schrieb der Verein und beklagte "Fake News und ständige Respektlosigkeiten".
Auch eine Spitze gegen einen früheren Skandal beim FC Barcelona durfte nicht fehlen. Atletico schrieb: "Aber natürlich würde uns auch nicht einfallen, den Vizepräsidenten der Schiedsrichter auf der Gehaltsliste zu haben oder politische Gefallen einzufordern, um Spieler zu registrieren. Respekt und Werte."