Barcelona rief La-Liga-Präsident Javier Tebas am Montag zum Rücktritt auf. Grund: "Falsche" Vorwürfe in der Causa der mutmaßlichen Schiedsrichter-Bestechung.
Die spanischen Giganten machten die Forderungen laut, nachdem eine Zeitung behauptet hatte, dass Tebas zwei frühere Barca-Präsidenten bei der spanischen Staatsanwaltschaft beschuldigt habe.
Letzten Monat waren die Katalanen angeklagt worden, mehr als 7,3 Millionen Euro an eine Firma im Besitz eines früheren Schiedsrichter-Bosses überwiesen zu haben. Barca reagierte mit einem Statement, dass Tebas "falsche Beweise" präsentiert habe, um den Klub beim Staatsanwalt anzuschwärzen.
"Der FC Barcelona bringt seine tiefe Verärgerung und Abscheu über dieses Verhalten zum Ausdruck", war darin unter anderem zu lesen.
Folgend fordere der Klub Tebas auf, in der Öffentlichkeit Rede und Antwort zu stehen und sein Amt als Präsident von La Liga niederzulegen. Tebas wiederum reagierte in einem Social-Media-Posting, dementierte, jemanden beschuldigt zu haben.
Barca fühle sich als Opfer einer "Lynch-Kampagne" über die Medien – "wegen Vorfällen, die nie passiert sind. Barca hat niemals Schiedsrichter gekauft".