Fussball

Barisic: "Fountas-Transfer ist nicht auszuschließen"

Taxi Fountas fehlte Rapid im Schlager gegen Sturm. Der Grieche ist krank, teilen die Hütteldorfer mit. Doch auch ein Wechsel steht im Raum.
Erich Elsigan
20.02.2022, 20:49

Mit einer beherzten Leistung erkämpfte Rapid am Sonntag gegen Sturm Graz ein 2:2, holte zwei Mal einen Rückstand auf. "Großes Lob ans Team. Das war eine unglaubliche Willensleistung", war Trainer Ferdinand Feldhofer nicht unzufrieden. "Ein weiterer Schritt nach vorne, wir waren wieder sehr variabel. Darauf können wir wider aufbauen."

Verzichten musste Feldhofer auf Stürmer Taxi Fountas. Der Grieche, der am Donnerstag gegen Vitesse Arnheim sein Comeback gab, ist erkrankt. Allerdings halten sich auch Wechsel-Gerüchte hartnäckig. Der 26-Jährige unterschrieb einen ab Sommer gültigen Vertrag bei DC United. Der US-Klub will ihn jedoch gleich haben. 

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

"Ein Transfer ist nicht auszuschließen. Im Moment ist er aber einfach nur krank", stellt Rapid-Sportchef Zoran Barisic klar. Die Hütteldorfer könnten mit einem vorzeitigen Verkauf noch ein wenig Kleingeld verdienen. "Das eine ist das Geld, das man lukrieren kann und muss und das andere ist das, dass wir auch über unseren Stolz verfügen. Das kann man mit Geld nicht kaufen", sagt Barisic, der mit Fountas bereits ein Gespräch führte. "Er bleibt der alte Taxi, so lange er bei uns spielt. Ich gehe davon aus, dass er bis zum Schluss alles gibt."

"Das wird eine Rauferei"

Im Idealfall steht Fountas also in den letzten Partien des Grunddurchgangs wieder im Kader. Die Gegner heißen WSG Tirol und Austria Klagenfurt. "Wenn wir sechs Punkte machen, sind wir im oberen Playoff", vermutet Feldhofer. Aktuell beträgt der Rückstand auf den Siebenten Ried zwei Zähler. "Das wird eine Rauferei um die ersten sechs", geht Barisic von einem heißen Finish aus.

Bitter: Gegen Tirol ist Filip Stojkovic gesperrt. Der Montenegriner kassierte wegen Kritik seine fünfte Gelbe, muss daher eine Partie zusehen. "Ich wusste nicht, dass ich schon vier Gelbe habe", beteuert er. Feldhofer sprach von einem "Scharmützel mit großer Auswirkung."

Mehr zum Thema