Bauchschuss: 13 Jahre Haft für 42-Jährigen

Aus gekränktem Stolz hatte ein Kosovare (42) einem Rumänen (41) in Amstetten in den Bauch geschossen. Jetzt die Rechnung dafür: 13 Jahre Haft.
Zweiter Tag im Prozess wegen versuchten Mordes am heutigen Mittwoch am Landesgericht Sankt Pölten. Ein Kosovare hatte laut Anklage im Februar im Streit einen Rumänen (41) niedergeschossen. Dann soll er noch, mit der Faustfeuerwaffe in der Hand, einen Landsmann (25) des Opfers verfolgt haben. Das 41-jährige Opfer überlebte hauchdünn dank einer Notoperation.

Der Schütze wurde im Zuge einer Großfahndung, mit Helikopter und Cobra, festgenommen ("Heute" berichtete).

Am Dienstag und Mittwoch musste der 42-jährige Kosovare wegen zweifachen Mordversuches vor Gericht, der Angeklagte bekannte sich beim zweitägigen Geschworenenprozess teils bzw. großteils schuldig.

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Den Mordversuch am Rumänen (41) gestand der Kosovare, bestritt aber den zweiten Mordversuch am jüngeren Rumänen. Da warf auch Anwalt Rudolf Mayer ein: "Das war nie ein Mordversuch, maximal eine gefährliche Drohung."

Das Urteil am Mittwochnachmittag, nach stundenlanger Beratung des Geschworenensenates: 13 Jahre wegen versuchten Mordes (rechtskräftig), vom Vorwurf des zweiten Mordversuches (Nachlaufen mit Waffe) wurde der Kosovare freigesprochen.

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