2019 wechselte Lucas Hernandez um 80 Millionen Euro von Atletico Madrid nach München. Jetzt ist seine Ära beim deutschen Rekordmeister vorbei. Der 27-Jährige wurde bei einem Angebot von Paris Saint-Germain schwach. Rund 50 Millionen Euro überweist der Scheich-Klub an die Säbener Straße.
Via Instagram nahm Hernandez Abschied von den Fans. "Heute teile ich mit schwerem Herzen meinen Abschied vom Verein mit. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden, mich neuen Herausforderungen zu stellen", postet der Verteidiger.
"Ich möchte mich bei meinen Mitspielern, dem Trainerteam, dem gesamten Vereinspersonal sowie Führungskräften und Trainern des FC Bayern München herzlich für ihr Vertrauen und ihre bedingungslose Unterstützung zu jeder Zeit bedanken. Dieser Verein hat mich als Spieler und als Mensch wachsen lassen. Ich bin stolz darauf, das Trikot eines der renommiertesten Klubs der Welt getragen zu haben."
Bei vielen Anhängern kommen diese Worte gar nicht gut an. "Wen willst du verarschen", schreibt ein User. "Noch nie von einem Spieler so enttäuscht gewesen.....spar dir deine Worte, die sind eh nichts wert", postete ein anderer.
Und auch Bayern-Ikone Mehmet Scholl fand klare Worte, schrieb zum Hernandez-Eintrag: "Kein Wort glaube ich dir. Bye bye." Der Ex-Kicker hinterlässt zudem einen Kuss-Smiley – Sarkasmus pur.
Doch warum polarisiert der Hernandez-Wechsel so? Vieles hatte darauf hingedeutet, dass der Franzose seinen 2024 auslaufenden Vertrag verlängern würde. Denn in München setzte man trotz zahlreicher Verletzungen immer wieder auf den Defensivmann, der seine "Bayern-Liebe" oft und gerne öffentlich mitteilte.
Als Paris mit einem Top-Deal lockte, war die Vereins-Treue jedoch rasch verflogen.