Beauty-Mythos Augencreme: Darauf können wir verzichten

Ein Mythos mehr entlarvt: Die Augencreme hat eigentlich keine Existenzberechtigung.
Ein Mythos mehr entlarvt: Die Augencreme hat eigentlich keine Existenzberechtigung.Stock
Augencremes gelten als unverzichtbar für die empfindliche Augenpartie. Doch kämen wir auch ohne sie aus? 

Die Augen sind ein Teil des Gesichts. Damit möchte man meinen, dass eine Creme für die Gesamtheit genügen sollte. Doch die Erfindung der Augencreme wurde als Revolution gepriesen. Ist sie jedoch nicht mehr als gut gemachtes Marketing? 

Ähnliche Inhaltsstoffe

Grundsätzlich braucht man tatsächlich keine spezielle Pflege für die Partie um die Augen. Die Haut ist zwar dünner und empfindlicher, aber im Aufbau grundsätzlich gleich. Das bedeutet: Mit einer ausreichend reichhaltigen, milden Gesichtscreme oder einem Serum kann man nichts falsch machen. Dabei stehen feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe im Vordergrund. Bei den Inhaltsstoffen unterscheiden sich Augen- und Gesichtscremes demnach kaum voneinander. Augencremes enthalten meist keine höhere Konzentration von Anti-Aging-Wirkstoffen (auch wenn sie damit werben).

Nötig wird eine andere Pflege nur, wenn in der herkömmlichen Gesichtscreme Duftstoffe und andere reizende Stoffe enthalten sind. Beim Auftragen der milden Creme sollte man darauf achten, genügend Abstand zu den Augen zu lassen. Generell sollte man im Gesicht ebenso milde Formulierungen verwenden. Eine gute Gesichtspflege ist somit auch eine gute Augenpflege.

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