Schockierende Prognose

"Beginn eines größeren Krieges" – Präsident warnt alle

Serbiens Präsident Aleksandar Vučić hat mit einer brisanten Aussage aufhorchen lassen. Ihm zufolge könne sich der Ukraine-Krieg noch ausweiten.
Newsdesk Heute
09.08.2026, 17:28
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj war im eigentlich russlandfreundlichen Serbien zu Gast. Er wurde vom politischen Oberhaupt des Landes, Aleksandar Vučić empfangen. In Russland löste dies einiges an Spannungen aus.

So sprachen Kreml-Propagandisten von einem Verrat. Serbien würde die Ukraine demnach durch Wirtschaftsabkommen im Kampf gegen Russland unterstützen. Dies sei ein "Schlag ins Gesicht für die Russen", hieß es weiter

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Kein baldiges Kriegsende

Nun äußerte sich Vučić im MD-MEETS-Podcast von Axel-Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner zu dem Treffen mit Selenskyj. Demnach habe er Kremlchef Wladimir Putin nicht über den Termin informiert, da Serbien keine Marionette eines anderen Landes sei. Des Weiteren habe er inzwischen weniger Kontakt mit dem russischen Machthaber.

An die Seite der Ukraine wollte sich der serbische Präsident nicht stellen. Man dürfe nicht auf eine Niederlage Russlands warten vielmehr müsse eine Waffenruhe her, betonte Vučić. Der Präsident glaube jedoch nicht daran, dass der Krieg bald enden werde. Er denke, dass man am "Anfang eines größeren Krieges" stehe.

Laut Vučić würden beide Seiten unter Druck stehen und auf die Niederlage des anderen hoffen. Zu Kompromissen sei keine der beiden Seiten bereit.

Vučić verteidigt Russland

Bei dem Thema der hybriden Kriegsführung gegen europäische Länder stellte sich der serbische Präsident dann wieder auf die Seite Russlands. Demnach würde Europa dasselbe tun. Einerseits unterstütze man die Ukraine, andererseits belege man Moskau mit Sanktionen. Dies sei laut Vučić auch eine Art von hybridem Krieg.

Trotzdem stellte der Präsident klar, dass Russland die Ukraine angegriffen habe. Deshalb dürfe man Täter und Opfer hier nicht verwechseln. Des Weiteren habe die Ukraine gezeigt, dass sie sich verteidigen könne.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 09.08.2026, 17:29, 09.08.2026, 17:28