Beim Reisebuchen falsch geklickt – 1.074 Euro weg

Beim Buchen verklickt: Christian G. mit Frau Johanna
Beim Buchen verklickt: Christian G. mit Frau Johannaprivat
Ein Irrtum bei der Ferienplanung kommt Christian G. teuer zu stehen. Statt Urlaub zu dritt heißt es für den 49-Jährigen "bitte zahlen".

Statt in Griechenland in der Sonne zu brutzeln, muss ein Niederösterreicher teure Stornogebühren brennen: Christian G. klickte im Internet auf das falsche Angebot, stornierte sofort – und soll für das Hoppala mehr als 1.000 Euro blechen.

"Ich wollte mit meiner Frau und meinem Sohn sieben Tage nach Griechenland fliegen und bemerkte erst auf der Buchungsbestätigung, dass ich eine fünftägige Reise ausgewählt hatte", so G. zu "Heute". Der 49-Jährige wollte seinen Irrtum sofort korrigieren und forderte beim Veranstalter ein Storno an. Drei Tage später erhielt er die Hiobsbotschaft: Bei einem Reisewert von 1.650 Euro sollte der Niederösterreicher 1.400 Euro an Stornogebühren zahlen. "Eine Frechheit", ärgert sich G.

Rücktrittsrecht nicht für Pauschalreisen

Sein Pech: Das 14-tägige Rücktrittsrecht von Online-Verträgen gilt bei Pauschalreisen nicht. Der Griechenland-Fan ist somit auf die Kulanz des Reiseveranstalters angewiesen. Dieser zeigte zumindest teilweise Gnade und verringerte die Forderung inzwischen auf 1.074 Euro. Immer noch ein Batzen Geld, meint G., der sich vom Gesetzgeber mehr Konsumentenschutz wünscht: "Zumindest ein 24-stündiges Rücktrittsrecht wäre auch bei Reisen angebracht."

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