Nach dem verheerenden Brand im beliebten Gasthaus Gamshöhe am Bisamberg ("Heute" berichtete) sitzt der Schock tief. Das Ausflugslokal stand am Dienstagnachmittag in Flammen, vier Feuerwehren waren im Einsatz. Die Brandursache wird aktuell noch immer ermittelt.
Nun melden sich die Betreiber selbst zu Wort. Auf Facebook schreiben sie: "Unser geliebtes Zuhause hat gebrannt." Die Gamshöhe sei nicht nur ein Gasthaus gewesen, sondern "das Zuhause unserer Familie".
In dem Posting wird deutlich, wie groß der Verlust für die Familie ist. Man habe in das Haus Liebe, Arbeit und Leidenschaft gesteckt. Dort habe man gelebt, geliebt, gelacht, gefeiert und geweint.
"Und heute stehen wir vor den Trümmern all dessen. Am Boden zerstört", heißt es weiter. Nicht nur persönliche Dinge und wichtige Dokumente seien verloren gegangen. Mit dem Haus seien auch Träume, Geschichte und ein Teil des Herzens in Flammen aufgegangen.
Die Betreiber kündigen an, sich in den nächsten Tagen persönlich bei Brautpaaren, Geburtstagskindern und Gästen zu melden, die das Gasthaus gebucht hatten. Neben dem immensen Schaden durch das Dach trifft die Lokalbetreiber auch noch der Umsatzentgang in der kommenden Zeit.
"Wir stehen gerade vor der Aufgabe, unser Leben und unsere Familie wieder aufzubauen. Denn im Moment haben wir nur noch einander und das, was wir am Körper tragen", schreiben die Betreiber Tugba, Dennis, Anastasiya und Apo.
Bei dem Brand versuchte ein Mitarbeiter, die Katzen aus dem Gebäude zu retten. Durch die Flammen verletzte er sich aber schwer an den Füßen, beim Versuch, Flammen auszutreten. Laut "NÖN" befindet er sich nun in Spitalsbehandlung.
Der Dachstuhl stürzte inzwischen vollkommen ein, die Ermittlungen der Polizei laufen. Die Brandursache ist noch unklar.