Gewinnspiel

Film erzählt über Liebe und Nähe in der Pornoindustrie

Zwischen Familiengeheimnis und Sehnsucht: "Truly Naked" erzählt ab 11. Juni von echter Nähe in einer oberflächlichen Welt. Wir verlosen 10x2 Tickets.
Heute Entertainment
10.06.2026, 06:00
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Was bedeutet es eigentlich, wirklich nackt zu sein? Nicht körperlich, sondern emotional. Dieser ungewöhnlichen Frage widmet sich das Berlinale-Drama "Truly Naked", das ab 11. Juni in den österreichischen Kinos zu sehen ist.

Der Film erzählt die Geschichte eines Jugendlichen, der zwischen einer außergewöhnlichen Familienrealität und den Herausforderungen des Erwachsenwerdens seinen Platz in der Welt sucht. Dabei geht es um erste Liebe, Scham, Sehnsüchte und die Erkenntnis, dass echte Nähe oft viel mutiger ist als alles, was vor einer Kamera passiert.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Ehrliche Gefühl entstehen hinter der Kamera

Im Mittelpunkt steht der introvertierte Teenager Alec (Caolán O'Gorman), dessen Alltag alles andere als gewöhnlich ist. Gemeinsam mit seinem Vater Dylan (Andrew Howard) produziert er von zu Hause aus pornografische Filme: Während Dylan vor der Kamera steht, kümmert sich Alec um Dreh und Schnitt. Als Geldsorgen die beiden zwingen, London den Rücken zu kehren und in eine verschlafene Küstenstadt zu ziehen, hofft Alec auf einen Neuanfang – und darauf, endlich Anschluss zu finden, ohne seine ungewöhnliche Familiengeschichte preisgeben zu müssen.

Doch dann trifft er bei einem Schulprojekt auf die selbstbewusste Nina (Safiya Benaddi). Die junge Frau eröffnet ihm einen völlig neuen Blick auf die Welt. Aus einer vorsichtigen Freundschaft entwickelt sich langsam eine tiefe Verbindung. Zum ersten Mal erlebt Alec Gefühle, Nähe und Verletzlichkeit, die sich nicht inszenieren oder schneiden lassen. Schritt für Schritt erkennt er, was es bedeutet, sich einem anderen Menschen wirklich zu öffnen.

Regisseurin und Drehbuchautorin Muriel d'Ansembourg wagt sich mit ihrem Langfilmdebüt bewusst auf ungewohntes Terrain. Der Film feierte seine Premiere bei der 76. Berlinale und erzählt ein sensibles Coming-of-Age-Drama über Identität, Scham, Vertrauen und echte Intimität. "Ich wollte keinen sicheren Film machen, sondern einen ehrlichen", sagt die Filmemacherin. Statt vorschneller Urteile lädt "Truly Naked" dazu ein, seinen Figuren ganz nah zu kommen – nicht, um alles zu erklären, sondern um mit ihnen zu fühlen.

Neben den überzeugenden Newcomern Caolán O'Gorman und Safiya Benaddi ist auch Andrew Howard („Tenet“) zu sehen. Herausgekommen ist ein berührender Film über das Erwachsenwerden, erste Liebe und die Erkenntnis, dass wahre Nähe oft dort beginnt, wo Fassaden fallen.

Das Gewinnspiel ist aktiv bis 17. Juni 2026, 09:00 Uhr. Die Gewinner*innen werden per E-Mail oder telefonisch verständigt. Barauszahlung und Rechtsweg sind ausgeschlossen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 10.06.2026, 09:06, 10.06.2026, 06:00
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen