Triumphzug

Berliner Philharmoniker begeistern bei Osterfestspielen

Die Rückkehr der Berliner Philharmoniker prägte die Osterfestspiele Salzburg und sorgte für Begeisterung sowie nahezu volle Konzertsäle.
Heute Entertainment
06.04.2026, 16:58
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Das heurige Programm der Osterfestspiele in Salzburg stand ganz im Zeichen der Rückkehr der Berliner Philharmoniker. Ihr Comeback war ein voller Erfolg und wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Besonders als Opernorchester mit dem ersten Teil von Wagners Ring, der Oper "Das Rheingold", sorgten sie für einen fulminanten Auftakt der Festspiele. Aber auch bei den Orchester- und Chorkonzerten zeigten die Berliner, warum sie zu den Besten der Welt zählen.

"Was mich so besonders freut ist, dass das Orchester und Chefdirigent Kirill Petrenko so liebend umarmt wurden in allen Konzerten der Oper. Und das heißt, dass es richtig war diese Anstrengung zu unternehmen und sie wieder an den Ort ihrer Bestimmung zurückzubringen", sagt der Intendant der Osterfestspiele Nikolaus Bachler.

Die neue Zusammenarbeit macht sich auch bei den Besucherzahlen bemerkbar. "Das Rheingold" war schon seit Monaten ausverkauft. Die übrigen philharmonischen Konzerte erreichten eine Auslastung von knapp 97 Prozent. Auch Tanz und Elektronik, die nicht in die Auslastung eingerechnet werden, kommen mittlerweile gut an. Die hohe Nachfrage zeigt sich natürlich auch in der Kassa. "Das ist auch eine sehr positive Bilanz, die uns natürlich froh macht, weil die Osterfestspiele, glaube ich, das einzige Festival sind, das so auf eigenen Beinen stehen muss", so Bachler.

Ganz spurlos sind die Turbulenzen rund um die Salzburger Festspiele aber auch an den Osterfestspielen nicht vorbeigegangen, obwohl beide Festivals organisatorisch getrennt sind. Besonders die Ablöse von Festspiel-Intendant Markus Hinterhäuser war Gesprächsthema abseits der Bühne. Immer wieder wurde auch Nikolaus Bachler als möglicher Nachfolger ins Spiel gebracht.

Bachler selbst stellte vor den Osterfestspielen klar, dass er gar nicht gefragt worden sei. Und wie schaut es jetzt aus? "Da nichts an mich herangetragen wurde, muss ich auch über nichts nachdenken", sagt Bachler.

Damit bleibt alles wie gehabt. Und auch für nächstes Jahr ist schon klar, wie es weitergeht: Die Osterfestspiele knüpfen dort an, wo sie am Ostermontag aufgehört haben. Nach Wagners "Rheingold" folgt 2027 die "Walküre" – der zweite Teil von Wagners Ring. Die Vorfreude darauf ist nach dem starken Auftakt heuer jedenfalls groß.

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