Mit der Neuübernahme des Esterhazykellers im Haarhof geht der Traditions-Heurige im Herzen Wiens in die große Offensive. Der 343 Jahre alte Gastro-Betrieb lockt dabei nicht nur mit einem historischen und einzigartigen Ambiente – auch das Mittagsmenü scheint ein wahrer Volltreffer zu sein.
Unter Wiens historischen Stadtmauern verbirgt sich mit dem Esterhazykeller ein echtes Stück Geschichte: In Ziegelgewölben aus dem 17. Jahrhundert trifft traditionelle Weinkultur auf gemütliche Wirtshausatmosphäre – inklusive Stüberl im Innenhof und Mittagsmenüs.
Der "Volkskeller Wiens" besteht seit 1683 und geht auf Paul I. Esterházy zurück, einst Oberhaupt einer der einflussreichsten Adelsfamilien der Region. Während der Türkenbelagerung wurden hier Soldaten mit Wein versorgt.
Bis heute hat sich das Lokal seinen ursprünglichen Charakter bewahrt. Historische Details sowie Bezüge zu Mozart und Haydn sorgen für besonderes Flair. Neben Wein und Bier punktet der Esterhazykeller auch kulinarisch – mit Klassikern der österreichischen Küche wie Wiener Schnitzel und anderen Schmankerln.
Am Montag wurde im Esterhazykeller etwa Rindsuppe mit Leberknödel, gegrilltes Putensteak mit Pommes bzw. Kräuterbutter oder Geröstete Knödel mit Ei und Blattsalat aufgetischt – für nur 11,90 Euro! Und auch sonst lockt der Traditions-Heurige mit Spezialitäten wie Bayrischer Brotsuppe, gebackenem Seebarschfilet samt Erdäpfelsalat und vielem mehr.
Ohne die Tagessuppe kostet das Menü nur 10,90 Euro. Zu sehen ist das Menü auf einer Instagram-Story (Achtung: nur 24 Stunden sichtbar). Die Mittagsmenüs gibt es jeweils ab 11 Uhr und solange der Vorrat reicht.
Die Menüs scheinen großen Zuspruch zu finden. Ein "Heute"-Lokalaugenschein zeigt: Speis, Trank und das Lokal selbst lassen Kunden begeistert aus dem Esterhazykeller zurück.
Im Herzen der Hauptstadt möchte der Esterhazykeller ein Ort für alle bleiben, die auf traditionelle Hausmannskost in wunderschönem Ambiente im Herzen der Hauptstadt stehen. "Der Esterhazykeller wird auch in Zukunft ein Anhaltspunkt für alle Österreicher und Touristen in der Wiener Innenstadt bleiben", so Gastronom Marko Radanovic gegenüber "Heute".