Es war der Aufreger am Mittwochnachmittag in der Wiener Straße in Amstetten: An der Eni-Selbstbedienungstankstelle in der Wiener Straße in Amstetten gab es den Diesel zum Wahnsinnspreis von 1,584 Euro. In der Zentrale hatte man aber einen Preis von knapp über 2 Euro eingestellt, heißt es auf "Heute"-Nachfrage seitens des Betreibers, der Hochhauser GESMBH.
Bei der Umstellung war es offenbar zu einem EDV-Problem gekommen, die betroffene Tankstelle spuckte auf der Anzeigentafel den Liter Diesel um 1,584 Euro aus.
Laut Prokurist Martin Schmid-Graf von der Hochhauser GESMBH sei der Billig-Preis keine Absicht gewesen, im Gegenteil: "Es war natürlich nicht beabsichtigt, Diesel so günstig abzugeben. Wir wissen noch nicht, warum sowohl die Anzeigetafel als auch die Zapfsäulen den günstigen Preis angezeigt haben. Unsere EDV-Partner arbeiten daran", sagte er zur "NÖN".

Laut "Heute"-Infos soll – nach dem Verlustgeschäft für den Betreiber – am späten Mittwochabend die Reißleine gezogen worden sein. Die Tankstelle wurde gesperrt.
Der Schaden war da schon angerichtet: Denn zahlreiche Autofahrer nutzten natürlich die Gelegenheit, um den günstigen Diesel an der Selbstbedienungstankstelle zu tanken – ein verfrühtes "Ostergeschenk" quasi.
Normalerweise würde morgen, Freitagmittag (27. März), wieder die Umstellung zum richtigen Preis stattfinden. Um auf Nummer sicher zu gehen, müssten aber auch Experten vor Ort sein, damit sich nicht wieder ein Fehler einschleicht. Ob die Tankstelle also am Freitag wieder öffnet, war vorerst noch unklar.
Am Donnerstag war der Diesel-Preis (und auch der Super-Preis) jedenfalls mit 9,999 Euro ausgewiesen – hier kommt niemand auf die Idee, vollzutanken.