Linz steht Ende der kommenden Woche im Zeichen der Pride Parade. Jetzt gab es allerdings eine Attacke gegen eines der Symbole der Community. Beim Volkshaus Bindermichl, südlich der Linzer Innenstadt, ist eine Regenbogenfahne in Brand gesetzt worden. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
"Mich macht betroffen und wütend, wenn in unserer Stadt mit einer Regenbogenfahne ein Symbol für Rechte, Respekt und Sichtbarkeit angezündet wird", reagiert die zuständige Vizebürgermeisterin Karin Leitner (SPÖ) auf den Vorfall. Für sie steht fest: Genau diese Werte seien für Linz unverhandelbar.
Es sei nicht einfach fremdes Eigentum beschädigt worden, so Leitner weiter. Wer eine Regenbogenfahne anzünde, sende die Botschaft: Queere seien hier nicht willkommen. "Genau dem widersprechen wir mit aller Klarheit."
Gerade derartige Zwischenfälle würden zeigen, warum es wichtig ist, immer wieder klare Zeichen zu setzen, betont die Politikerin. "Linz steht solidarisch an der Seite der LGBTIQ+-Community und bleibt eine Stadt, in der Vielfalt sichtbar ist und geschützt wird."
Sie freue sich daher umso mehr darauf, viele Menschen, die diese Werte für alle verteidigen wollen auf der Pride zu sehen. Die Veranstaltung findet am 27. Juni statt, Start der Parade ist beim Volksgarten.