In einem griechischen Restaurant im niederösterreichischen Sankt Johann bei Ternitz kam es am Freitag gegen 10.00 Uhr zu einer Hausdurchsuchung. Grund für die Razzia sind Ermittlungen der Polizei nach dem Verbotsgesetz. Der "Grieche" steht unter Verdacht des Missbrauchs von Tonaufnahme- und Abhörgeräten.
Der niederösterreichische Wirt soll Gespräche von Bezirkshauptmannschaftsleuten sowie von Polizisten heimlich und illegal aufgenommen haben. Ein Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Niederösterreich bestätigte im Gespräch mit der Redaktion die Durchsuchung. Außerdem soll gegen den Gastronomen aufgrund von dem ungerechtfertigten Bezug von AMS-Geld und Notstandshilfe ermittelt werden. Die Razzia führte laut "Kurier" das Einsatzkommando der COBRA, sowie die Finanzpolizei durch.
Das sind allerdings nicht die ersten Schlagzeilen um den Ternitzer Skandal-Wirt. Durchsuchungen gab es bereits einige, "Heute"berichtete über eine Polizeieinsatz, weil das seit Mitte Februar geschlossene Lokal mit über Hundert Gästen ohne 2G-Nachweis illegal feierte.