Bewegung: Stillende Mütter posten "Brelfies"

YouTube Star Tasha Malie macht nicht nur "Brelfies", sie postet auch Videos davon.
YouTube Star Tasha Malie macht nicht nur "Brelfies", sie postet auch Videos davon.Bild: YouTube
Vor drei Jahren startete die erste Brelfie-Bewegung. Bis heute posten Mütter ihre Selfies beim Stillen.

Stillen in der Öffentlichkeit. Geht das? Ist das erwünscht?

Dass sich einige daran auch stören, zeigte ein Fall im letzten August, als in einer Wiener McDonald's Filiale ein Gast ausrastete. Auch YouTube Star Tasha Maile musste schon harsche Kritik einstecken.

Damit es zu einer positiven Wahrnehmung und Enttabuisierung in der Öffentlichkeit kommt, geht die Generation "Brelfie" an den Start, die den intimen Moment auf Instagram posten. Das Wort wurde aus "Selfie" und "breastfeeding" (stillen) gebildet.

Auch Stars, wie Supermodel Karolina Kurkova zeigen sich seit einiger Zeit unter dem Hashtag beim Stillen und meint: "Jede, die das Glück hat ihr Kind zu stillen, sollte dies auch tun."

Ihre Model-Kollegin Gisele Bündchen zeigte sich ebenfalls beim Stillen auf ihrem Instagram Account während sie für das nächste Foto-Shooting geschminkt wird.

Vorausgegangen war die Initiative "normalize breastfeeding", die stillende Mütter in der Öffentlichkeit eben "normalisieren" möchten, wie die "Vogue" berichtete. Auch das Kinderhilfswerk UNICEF begrüßt die Initiative, da Stillen für die Gesundheit von Babies besonders wichtig ist.

Doch es gibt nicht nur Lob: So haben sich bereits "flaschenstillende" Mütter zu Wort gemeldet, die sich gegen das Stillen entschieden haben und sich durch die Kampagne diskriminiert fühlen.

(mia )

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