Biathlon-Herren verpassen Podest in der Staffel

Simon Eder
Simon Edergepa
Österreichs Herren verpassten beim Auftaktrennen in Nove Mesto das Podium, zeigten aber eine insgesamt gute Leistung.

Der Sieg ging in souveräner Manier an die Mannschaft aus Deutschland. Das Quartett Erik Lesser, Benedikt Doll, Arnd Peiffer und Philipp Nawrath überquerte mit insgesamt fünf Nachladern und dem riesigen Vorsprung von 1:21,7 Minuten auf die zweitplatzierte Mannschaft aus Russland die Ziellinie. Auf dem dritten Platz landete das Team aus Norwegen (+1:33,2 min.).    
 
Die österreichische Mannschaft in der Besetzung David Komatz, Simon Eder, Felix Leitner und Harald Lemmerer belegte mit insgesamt fünf Nachladern Rang sechs. Die ÖSV-Herren kämpften lange Zeit mit um einen Podestplatz und überzeugten vor allem durch eine hervorragende Leistung am Schießplatz. Am Ende betrug der Rückstand auf die siegreichen Deutschen 2:17,0 Minuten.    
  
Österreichs Startläufer David Komatz sorgte für einen soliden Auftakt in das Staffel-Rennen. Nach einer fehlerfreien Liegendserie benötigte der Steirer beim anschließenden Stehendschießen nur eine Zusatzpatrone und übergab als Siebter (+39,3 sec.) an Simon Eder. Der Salzburger lieferte anschließend eine grandiose Vorstellung ab und zeigte vor allem am Schießstand seine ganze Klasse. Mit zwei extrem schnellen und vor allem fehlerfreien Schießeinlagen positionierte der Routinier die Mannschaft zur Halbzeit auf Rang fünf (+ 47,3 sec.).

Als dritter Österreicher ging Felix Leitner ins Rennen. Der Tiroler konnte an die guten Leistungen der bisherigen Österreicher anschließen, meisterte die schwierigen Windverhältnisse am Schießstand bravourös und benötigte insgesamt bei beiden Schießeinlagen nur zwei Zusatzpatronen. Der 24-Jährige machte weitere Plätze gut und übergab als hervorragender Dritter (+1:39,7 min.) an Harald Lemmerer. Der Steirer absolvierte seine Aufgabe auf der für ihn noch ungewohnten Position als Schlussläufer sehr gut, musste nach einer fehlerfreien Liegendserie im Stehendanschlag nur zweimal nachladen und überquerte am Ende als Sechster (+2:17,0 min.) die Ziellinie.

"Das waren wirklich schwierige Bedingungen", waren sich die ÖSV-Athleten im Ziel einig. Bereits am Samstag steht die nächste Chance auf einen Stockerlplatz auf dem Programm. Da startet um 15.40 Uhr der Herren-Sprint. Vorher steigt um 11 Uhr das Damen-Rennen.

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