Dritte Halbzeit nach dem Bundesligaschlager zwischen Rapid und Salzburg am Sonntagabend auf einem Parkplatz in Steinhäusl (St. Pölten-Land).
Luka Sucic (19), Goldtorschütze für die Mozartstädter, hatte zum Dopingtest müssen und fuhr somit nicht mit dem Mannschaftsbus mit, sondern mit einem Begleiter im Privat-Pkw.
An der A1-Raststätte Steinhäusl (Bezirk St. Pölten-Land) holte sich der Salzburger Youngster samt Betreuer im Red-Bull-Outfit Verpflegung.
Für vier Rapidfans war die Bullenkleidung ein rotes Tuch. Es soll zu Schimpftiraden gekommen sein, ein Rapidfan soll die Autotüre des Sucic-Wagens aufgerissen und Bier hineingeschüttet haben. Der Kicker samt Betreuer brausten davon, der Klub erstattete schließlich Anzeige.
Der Autobesitzer der Hütteldorfer Anhänger erhielt am Montag Besuch von blau-uniformierten Männern. Schräg: Man habe den Kicker gar nicht erkannt, nur das Bullen-Outfit hätte gestört.
Beim Disput wurde indes niemand verletzt. Aber: „Es wird vermutlich eine Anzeige wegen Drohung, Nötigung oder Sachbeschädigung geben“, meint Sprecher Raimund Schwaigerlehner.