Bikerin bei Crash mit Teslas Autopilot verletzt

Ein Tesla hat mit eingeschaltetem Autopiloten eine Motorradfahrerin in Norwegen verletzt, als er sie auf der Autobahn rammte. Der Lenker des Wagens wurde zu 18 Tagen Haft verurteilt.
Der Mann war mit seinem Tesla auf der E18 bei Drammen unterwegs, als das Fahrassistenzsystem offenbar das vor ihm fahrende Kleinmotorrad nicht erkannte - der Wagen rammt das Zweirad. Deren Fahrerin, eine junge Frau, wurde über die Mittelleitlinie auf die Gegenfahrbahn geschleudert und musste ins Krankenhaus. Sie erlitt jedoch glücklicherweise keine schweren Verletzungen.

Laut Polizei schaffte es der Autopilot nicht rechtzeitig, den Wagen anzuhalten. "Wir wissen, dass der Fahrer [den Autopiloten] eingeschaltet hatte, aber es ist nicht so, dass der Wagen von alleine fuhr. Die Warnhinweise kamen etwas zu spät", erklärte Ermittler Jarl Hågenson.

Der Unfall ist bereits im Juli passiert, wurde aber erst jetzt im Rahmen einer Gerichtsverhandlung bekannt. Der Tesla-Fahrer muss für 18 Tage ins Gefängnis und verliert seinen Führerschein für fünf Monate. "Der Angeklagte hatte einen relativ schweren Unfall verursacht, der deutlich schlimmer enden hätte können", heißt es in der Urteilsbegründung.

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