Als Musikerin hat sie mit 24 Jahren bereits eine beispiellose Karriere hingelegt – inklusive zwei Oscars für die Titelsongs in "No Time to Die" und "Barbie". Nach ihrem heurigen Konzertfilm "Billie Eilish - Hit Me Hard And Soft" von "Avatar"-Regisseur James Cameron erobert die Künstlerin nun die große Leinwand.
Derzeit steht Billie Eilish neben "Heated Rivalry"-Hottie Connor Storrie in Kanada für ihre erste Kino-Hauptrolle in der Adaption des Klassikers "The Bell Jar" ("Die Glasglocke") von Sylvia Plath vor der Kamera. Sie verkörpert Esther Greenwood, die 1953 als junge Journalistin nach New York ging, doch zunehmend unter psychischen Problemen litt.
Im späteren Kult-Roman, sowie im Film, erleidet die Protagonistin einen Zusammenbruch und wird nach mehreren Suizidversuchen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Besonders tragisch: Die Autorin nahm sich einen Monat nach Erscheinen des Buches selbst das Leben. Weil sie die Zerrissenheit zwischen gesellschaftlichen Anforderungen und dem Wunsch nach Selbstbestimmung so treffend auf den Punkt brachte, wurde Plath posthum zu einer Ikone der Frauenbewegung.
Suizidgedanken? Hol dir Hilfe, es gibt sie.
In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen - außer, Suizide oder Suizidversuche erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn du unter Selbstmord-Gedanken, oder Depressionen leidest, dann kontaktiere die Telefonseelsorge unter der Nummer 142, täglich 0-24 Uhr.
TelefonSeelsorge – Notruf 142
Kriseninterventionszentrum: 01/4069595
Eilish kennt das Thema der psychischen Probleme selbst. Die 24-Jährige hat stets offen über ihre Erfahrungen gesprochen. "Ich bin eine depressive Person. Ich habe mein ganzes Leben darunter gelitten", verriet sie etwa dem "Rolling Stone".