Liebe, Leidenschaft und jede Menge Geheimnisse: Mit seinem neuen Film "Drei Freundinnen" bringt Regisseur Emmanuel Mouret ein feinfühliges Beziehungschaos auf die große Leinwand. Ab 14. August 2026 ist die romantische Komödie im Kino zu sehen.
Eigentlich müsste Joan längst Klartext reden. Sie liebt Victor nicht mehr – bringt es aber nicht übers Herz, ihm die Wahrheit zu sagen. Das schlechte Gewissen wächst, doch ihre beste Freundin Alice versucht sie zu beruhigen.
Alice kennt fehlende Leidenschaft schließlich selbst: Auch zwischen ihr und ihrem Partner Eric lodert längst kein großes Feuer mehr. Trotzdem ist sie überzeugt, dass ihre Beziehung bestens funktioniert.
Was Alice allerdings nicht ahnt: Eric hat eine Affäre – ausgerechnet mit Rebecca, der gemeinsamen Freundin der beiden Frauen. Damit ist das Gefühlschaos perfekt.
Als Joan schließlich den Mut fasst und Victor verlassen will, nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung: Victor verschwindet plötzlich. Von einem Moment auf den anderen gerät das Leben der drei Freundinnen völlig aus den Fugen.
Regisseur Emmanuel Mouret hat sich mit feinfühligen Komödien über Liebe, Beziehungen und all ihre komplizierten Zwischentöne einen Namen gemacht. Zuletzt war von ihm hierzulande Tagebuch einer Pariser Affäre zu sehen.
In Frankreich wird Mouret immer wieder mit Größen wie Éric Rohmer, Woody Allen oder Joseph L. Mankiewicz verglichen. Statt auf laute Gags setzt er auf genaue Beobachtungen, feinen Humor und jene kleinen menschlichen Widersprüche, die Beziehungen erst so richtig kompliziert machen.