Die Pläne, welche der 22-jährige Afghane umsetzen wollte, sind an Schrecklichkeit kaum zu überbieten. In Salzburg wollte er den Christkindlmarkt und den Hauptbahnhof sprengen. Zudem hatte er geplant, auf der Festung Hohensalzburg die Flagge des IS (Islamischer Staat) zu hissen.
Des Weiteren soll er versucht haben, eine Freundin zu einem Attentat zu einem Terroranschlag anzustiften. Für diese Verbrechen wurde der Afghane, der als Schläferzelle in Österreich gegolten hatte, Ende 2025 zu 15 Jahren Haft verurteilt.
Am Mittwoch wollte er nun vor dem Oberlandesgericht ein milderes Urteil für sich herausholen. Wie die "Krone" berichtet, soll der Mann behauptet haben, dass er damals "jung und ahnungslos" gewesen sei.
Inzwischen habe er seine Fehler eingesehen und sich von diesen "Gedanken" abgewandt. "Ich bin geheilt", beteuerte der Afghane vor Gericht. Des Weiteren soll er es mit den Anschlägen nicht so ernst gemeint haben.
Davon ließen sich die drei Richter jedoch nicht beeindrucken. Sie kamen der Forderung der Staatsanwaltschaft nach und bestätigten das Ersturteil. Der Afghane musste schlussendlich wieder zurück in seine Zelle.