Am Dienstagabend (4. August) kam es in Hintermuhr, einem Ortsteil von Muhr (Lungau), nach starken lokalen Regenfällen zu mehreren Murenabgängen.
Innerhalb kurzer Zeit türmte sich das Geröll bis zu zwei Meter hoch auf der Gemeindestraße und machte die Zufahrt unmöglich.
Die Feuerwehr Muhr rückte rasch aus und begann mit den Aufräumarbeiten, die bis in die Nacht andauerten. Der Boden war durch die anhaltende Trockenheit nicht in der Lage, die Wassermassen aufzunehmen, weshalb sich das Material so massiv auf der Straße ansammelte.
Wie "Salzburg24" berichtet, waren Anwohner und Wanderer zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten. Nach ersten Erkundungen konnten die Einsatzkräfte jedoch Entwarnung geben: Es wurden keine Fahrzeuge oder Menschen von den Muren verschüttet.
Schweres Gerät wurde angefordert, um die Straße wieder befahrbar zu machen. Laut Bürgermeister Hans-Jürgen Schiefer arbeitete ein Bagger die gesamte Nacht durch. Die wichtigsten Schäden konnten bereits beseitigt werden, und die Gemeindestraße ist wieder passierbar.
Verletzte gab es bei dem Vorfall nicht. Alle Haushalte und Almhütten sind wieder erreichbar. Lediglich auf einer Mautstraße im Gemeindegebiet gibt es noch Einschränkungen durch herabgestürztes Geröll und Baumstämme.