Österreich-News

Bis zu 1 Stunde Zeitverlust: Stau-Chaos nimmt kein Ende

Es ist das stärkste Reisewochenende des Sommers. Ab dem Grenzübergang am Walserberg bis Golling verlieren Autofahrer rund eine Stunde.
Heute Redaktion
29.07.2023, 14:10
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Der Ferienstart in Süddeutschland verursacht an diesem Wochenende ein großes Verkehrsaufkommen auf Österreichs Straßen. Schon am Freitagabend hat es etwa auf der Pyhrn-Autobahn A9 Stau gegeben, wie das Ö3-Verkehrsservice meldete.

Vor allem rund um das Inntaldreieck kommt es seit den frühen Morgenstunden zu großen Verzögerungen. "Aus dem Raum München kommt noch einiges nach. Rund um das Inntaldreieck werden die Staus eher länger, als kürzer", meldete sich "das fliegende Auge", ADAC-ÖAMTC Flugbeobachter Robert Sandler kurz vor Mittag.

Wartezeit vor Karawankentunnel beträgt 45 Minuten

Am Inntaldreieck treffen sich die deutschen Autobahnen A93, hier geht es Richtung Kufstein, und A8, in Richtung Salzburg. "Der Großteil fährt nach wie vor in Richtung Salzburg-Tauern Autobahn", so Sandler. Mit einer Entspannung der Verkehrslage auf der Achse A10-A11 zum Karawankentunnel kann also erst am späteren Nachmittag gerechnet werden. Die Wartezeit vor dem Karawankentunnel beträgt nach wie vor ca. 45 Minuten, heißt es in einer Aussendung des ÖAMTC.

"Es gibt heute auch viel Verkehr im untergeordneten Straßennetz. Durch die langen Staus auf der A10 sind viele auf die B-Straßen ausgewichen. Die Kontrollen der Abfahrts- und Durchfahrtssperren dürften heute zu löchrig gewesen sein", berichtete ÖAMTC-Stauberater Herbert Thaler. "Ab dem Grenzübergang am Walserberg bis Golling verliert man ca. eine Stunde. Ab da geht es in Richtung Süden dann besser voran." Auf der A10 kam es dann vor dem Helbersbergtunnel auch zur ersten Blockabfertigung des Sommers im Rückreiseverkehr.

"Am späten Vormittag intensivierte sich auch das Verkehrsaufkommen in Tirol. Verzögerungen gab es vor allem auf der Fernpass-Strecke (B179)", so die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen. Kurzfristig musste auch die A13 gesperrt werden. Klimaaktivisten blockierten bei Matrei-Steinach kurz nach 11:00 Uhr die Autobahn. Die Sperre konnte aber bald wieder aufgehoben werden. Der Stau löste sich schnell auf.

"Auch in Oberösterreich gab es seit den Morgenstunden nur eine leichte Verbesserung der Verkehrssituation. Nach wie vor fließt der Verkehr auf der A8 nach dem Grenzübergang Suben nur sehr zäh durch den Baustellenbereich bei Ort im Innkreis. Außerdem staut es sich auch im Gegenverkehrsbereich auf der Pyhrn Autobahn (A9) zwischen Klaus und Windischgarsten", so die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen abschließend.

Jetzt E-Paper lesen