Neue, beunruhigende Daten untermauern die fortschreitende Klimakrise und zeigen jetzt: In Österreich verdunstet deutlich mehr Wasser, gleichzeitig sinken die Grundwasserstände akut.
Nach Einschätzung von Wissenschaftern dürfte sich dieser Trend fortsetzen. Studien gehen davon aus, dass vor allem im Sommer bis zur Mitte des Jahrhunderts mit weniger Niederschlag zu rechnen ist.
Gerade in Städten ist die immer früher einsetzende Hitze oft unerträglich. Vor allem alte Menschen, chronisch Kranke und Kinder plagen dann schlimme Beschwerden. Die OÖ-Landeshauptstadt schafft Abhilfe und hat zahlreiche Tipps zusammengestellt.
"Mit unserem Hitzeschutzplan wollen wir die Linzer*innen dabei unterstützen, auch an sehr heißen Tagen cool und gesund zu bleiben", erklärt Umweltstadträtin Eva Schobesberger (Grüne). Gerade dann sei es wichtig, ausreichend zu trinken, noch bevor ein Durstgefühl eintritt.
Wertvolle Infos
Das Hitzetelefon steht kostenlos unter Tel. 0800/880800 zur Verfügung, etwa mit Beratung zu den verschiedensten Fragen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden kann man sich an die Gesundheitshotline wenden – Tel. 1450. Mehr Informationen auf 1450.at.
Ein kostenloses Service: Mehr als 90 Trinkwasserbrunnen sorgen, über die Stadt verteilt, jederzeit für Erfrischung. Die Standorte sind im Internet aufgelistet – der Link: linz.to/trinkwasser.
In Linz ist die wärmste Zeit des Tages üblicherweise zwischen 15 und 18 Uhr zu erwarten. Wer dringend Abkühlung sucht, wird auf cooleslinz.atfündig. Die Website zeigt kühle Plätze für heiße Tage – zum Beispiel Badeplätze oder Grünräume wie den Park am Bauernberg. Zudem ist Ungewöhnliches zu finden wie etwa der Alte Dom.