Im Januar letzten Jahres waren Diebe ins Drents Museum in Assen im Norden der Niederlande eingedrungen. Sie sprengten die Tür auf und zertrümmerten die Vitrinen, in denen der 2500 Jahre alte Helm von Cotofenesti und andere Leihgaben aus einem Museum in der rumänischen Hauptstadt Bukarest ausgestellt waren.
Die Diebe erbeuteten neben dem goldenen Helm auch drei goldene Armreife. Der Coup sorgte vor allem in Rumänien für große Empörung. Die niederländische Regierung legte bereits 5,7 Millionen Euro für eine mögliche Entschädigungszahlung zurück.
Wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte, handelte sie mit zwei Angeklagten im Alter von 21 und 37 Jahren eine Vereinbarung aus. Für diese beiden Männer beantragte sie nun Haftstrafen von 44 Monaten.
Ein 35-Jähriger, der den Deal ablehnte, soll für 66 Monate ins Gefängnis.
Nach dem Deal mit den beiden Angeklagten tauchten der Helm und zwei der drei Armreife wieder auf. Sie wurden vor gut zehn Tagen im Museum in Assen der Öffentlichkeit präsentiert. Vom dritten Armreif fehlt allerdings noch immer jede Spur.