Es sollte der Neustart in die F1-Saison werden – doch für Aston Martin begann das Miami-Wochenende mit einem peinlichen Stromausfall. Während die Konkurrenz fleißig Runden drehte, blieb die Garage lange im Dunkeln.
Wegen der neuen Regeln wurde das Training extra auf 90 Minuten verlängert – ideale Bedingungen also um die Autos zu testen. Doch ausgerechnet bei Aston Martin ging zunächst gar nichts: Stromausfall – Bildschirme schwarz, keine Daten, keine Action.
Erst als schon ein Großteil der Session vorbei war – nach 60 Minuten – konnten Lance Stroll und Fernando Alonso überhaupt auf die Strecke gehen. Zu spät, um noch ernsthaft einzugreifen. Das Ergebnis: Alonso landete nur auf Rang 19, Stroll wurde Letzter. Für den Kanadier lief es besonders bitter. In seinen wenigen Runden fiel er eher als Hindernis auf. Mehrmals kam er anderen Fahrern in die Quere – der Frust bei der Konkurrenz war hörbar groß.
Kurz vor Schluss musste zudem Mercedes-Talent Kimi Antonelli sein Auto wegen eines technischen Defekts abstellen, nachdem er zuvor am Teamfunk über "seltsame Geräusche" berichtete. Ganz vorne setzte Charles Leclerc die Bestzeit. Max Verstappen reihte sich dahinter ein, gefolgt von McLaren-Pilot Oscar Piastri. Nico Hülkenberg belegte als bester Deutscher Rang 15.