Blindenverband beschwert sich über Palmers

Mit seinem TV-Spot "Sinnlichkeit die man fühlt" eckte Palmers beim Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverband (ÖBSV) an. Obwohl jeder Schnitt des Werbespots mit der Hilfsgemeinschaft der Blinden- und Sehschwachen Österreichs abgestimmt war, ortet der ÖBSV Diskriminierung.

Mit seinem TV-Spot "Sinnlichkeit die man fühlt" eckte Palmers beim Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverband (ÖBSV) an. Obwohl jeder Schnitt des Werbespots mit der Hilfsgemeinschaft der Blinden- und Sehschwachen Österreichs abgestimmt war, ortet der ÖBSV Diskriminierung.

Am Montag startete Palmers' TV-Kampagne "Sinnlichkeit die man fühlt. Sofort gab der Österreichische Blinden- und Sehbehindertenverband (ÖBSV) bekannt, dass er deswegen Beschwerde beim Österreichischen Werberat einlegen wolle.

 "In der TV-Kampagne wird ein völlig verdrehtes, unrealistisches und damit diskriminierendes Bild über blinde Menschen erzeugt, nur um in die Schlagzeilen zu kommen, nicht um den Betroffenen zu helfen", sagte Gerhard Höllerer, Präsident der ÖBSV-Dachorganisation, der selbst blind ist.

Im Werbespot räkelt sich eine Blinde in Dessous. Die Rolle der Sehbehinderten wurde allerdings von einer sehenden Darstellerin übernommen. Für den ÖBSV werde Blindheit " in dem Spot auf sexistische Art und Weise dazu missbraucht, um den Verkauf von Produkten anzukurbeln".

Palmers verteidigt sich, dass es in keinster Weise beabsichtigt gewesen sei, blinde Menschen zu diskriminieren. Die Wäschemarke hatte eng mit der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs zusammengearbeitet, um Vorwürfe solcher Art zu vermeiden. Experten standen bei den Dreharbeiten dem Produktionsteam zur Seite.

Nun muss sich der Wäschehersteller mit Negativ-Kritik herumschlagen.

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