Nach Blitzschlag: Feuerinferno auf Bauernhof

Stall und Dachstuhl des Hofs brannten vollständig nieder.
Stall und Dachstuhl des Hofs brannten vollständig nieder.FF St. Georgen im Attergau
Dienstagabend stand ein Bauernhof im Bezirk Vöcklabruck in Vollbrand. Auslöser dürfte ein Blitzschlag gewesen sein.   

Heftige Unwetter zogen Dienstag am späten Nachmittag über Oberösterreich. Sturmböen, kombiniert mit starkem Regen und Hagel hielten die Feuerwehren vor allem in den Bezirken Braunau, Ried im Innkreis und Vöcklabruck auf Trab. Die Bilanz: oberösterreichweit waren 67 Feuerwehren mit 1.100 Helfern für 160 Einsätze unterwegs, wie der oö. Landesfeuerwehrverband bekannt gibt.

Der Großteil der Feuerwehreinsätze galt der Sicherung bzw. dem provisorischen Zudecken von beschädigten Dächern, um den Eintritt von Regenwasser zu verhindern. Der starke Hagel hatte viele Dächer regelrecht durchlöchert - vor allem in Ampflwang, Ottnang und Frankenburg (alle aus dem Bezirk Vöcklabruck).

Riesige Hagelkörner richteten in OÖ enorme Schäden an.
Riesige Hagelkörner richteten in OÖ enorme Schäden an.fotokerschi

Aber auch im Bezirk Braunau wüteten Unwetter. In Sankt Johann am Walde hatte der Sturm das Dach eines Hauses komplett abgetragen. Wir berichteten

Vereinzelt musste die Feuerwehr auch ausrücken um Straßen von umgestürzten Bäumen zu befreien.

Blitz schlug in Bauernhof ein 

In der Gemeinde Attnang am Attersee (Bez. Vöcklabruck) hatte kurz nach 18.30 Uhr ein Blitzschlag einen Bauernhof in Vollbrand gesetzt. Neun Feuerwehren mit rund 100 Mann waren im Einsatz. Der Dachstuhl sowie der Stallzubau, welche sich direkt am Wohntrakt befinden, brannten vollständig nieder. 

„Wären wir 5 min. später alarmiert worden, hätte das Feuer auf das Nebengebäude übergegriffen“, so Kommandant Robert Schönberger von der Freiwillige Feuerwehr St. Georgen im Attergau. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. 

Einsatz dauerte bis Mittwochmittag an

Einige der Feuerwehren waren bis Mittwoch kurz nach 12 Uhr im Einsatz - so lange bis alle Glutnester eingedämmt waren. Die Höhe des Schadens kann noch nicht beziffert werden. 

Laut dem Wetterdienst der ZAMG ist der Großteil der Unwetterfront nun durch Oberösterreich durchgezogen. Es ist daher mit einer Entspannung der Einsatzsituation zu rechnen.

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