Blümels neuer Arbeitgeber Opfer von Cyber-Attacke

Einige PCs sollen verschlüsselt worden sein.
Einige PCs sollen verschlüsselt worden sein.Getty Images/iStockphoto
Am Mittwoch die Ankündigung, dass Gernot Blümel neuer CEO wird, prompt folgte eine Cyber-Attacke.

Nach Ex-Kanzler Sebastian Kurz hat nun auch Ex-Finanzminister Gernot Blümel einen neuen Job. Er mit März Chief Executive Officer (CEO) der Superfund Group. Bekanntgegeben wurde das am Mittwoch.

Neuer Job – Gernot Blümel wird Superfund-CEO >>

Schlechtes Omen? Unmittelbar nach der Ankündigung, "Ende vergangener Woche", gab es einen Cyber-Angriff auf seinen neuen Arbeitgeber, wie dieser in einer Aussendung mitteilt. Ziel sei primär die Büro-Infrastruktur gewesen.

Ransomware

Da es gelungen ist, diese Systeme aufgrund guter IT-Vorkehrungen unmittelbar wieder herzustellen, kam es zu keiner Betriebsunterbrechung. Die hochsensiblen Bereiche wie das Handelssystem waren zu keinem Zeitpunkt betroffen. Nichtsdestotrotz gelang es einer kriminellen Gruppe offenbar, Schadsoftware in Teilen des Firmennetzwerks zu platzieren und so einzelne Rechner zu verschlüsseln.

Ziel solcher Attacken ist oft, die Entschlüsselung erst durch Bezahlung – meist in Bitcoin – durchzuführen. Viele Unternehmen sind auf die wertvollen Daten angewiesen und zahlen. Deswegen auch der Name "Ransomware", ein Kofferwort aus Ransom (Lösegeld) und Software.

Keine Kundengelder in Gefahr

Kundengelder seien dabei nie in Gefahr gewesen, da Superfund keine Gelder von Kunden verwahrt. Die Konten der Superfund-Fonds wurden und werden immer von Banken extern verwahrt.

Der Vorfall wurde den zuständigen Behörden gemeldet. Superfund untersucht mit IT-Forensikern den genauen Hergang der Attacke. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden nochmals verstärkt. Die Cybercrime-Spezialisten der Behörden unterstützen Superfund.

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