Zwei Wochen nach der spektakulären Sonnenfinsternis vom 12. August folgt das nächste Himmelsschauspiel: Am Freitagmorgen tritt der Mond in den Kernschatten der Erde ein und färbt sich dabei kupferrot – ein sogenannter Blutmond.
Allerdings ist das Ereignis nur etwas für echte Frühaufsteher. Wer den Eintritt des Mondes in den Erdschatten sehen will, muss am 28. August um 4:33 Uhr schon wach sein und einen möglichst hohen Beobachtungsort aufsuchen.
Der Mond steht dabei relativ tief über dem Horizont, meldet heise.de unter Berufung auf das Haus der Astronomie. Abhängig vom Wetter wird der Beginn der partiellen Verfinsterung gut zu sehen sein, die maximale Verfinsterung aber nicht mehr, da man dafür weiter westlich sein müsste.
In Westösterreich haben Himmelsbeobachter dabei bessere Karten: Dort ist auch die maximale Verdunkelung zu sehen, im Osten des Landes hingegen nicht ganz. Grundvoraussetzung bleibt aber ein wolkenloser Himmel.
Wer das Schauspiel erleben will, sollte sich also den Wecker früh stellen und einen Platz mit freier Sicht nach Westen suchen – dort geht der Mond unter, während er sich verfinstert.