Nach der Sonnenfinsternis ist vor dem nächsten Himmelsereignis: Am Freitagmorgen wird eine partielle Mondfinsternis den Mond in ein kupferrotes Licht tauchen. Bei diesem Naturschauspiel treten Sonne, Mond und Erde annähernd in eine Linie, wodurch der Mond in den Kernschatten der Erde eintritt.
Bis zu 94 Prozent des Monddurchmessers werden dabei verfinstert. Die partielle Phase beginnt kurz nach halb fünf Uhr morgens, das Maximum wird gegen sechs Uhr erreicht. Im Westen Österreichs sind die Bedingungen für die Beobachtung besser als im Osten.
"Man sollte früh aufstehen und sich genau wie bei der Sonnenfinsternis einen erhöhten Platz suchen", heißt es auf spiegel.de unter Berufung auf Experten. Eine spezielle Brille wie bei der Sonnenfinsternis ist für die Betrachtung nicht notwendig.
"Der Beginn der partiellen Phase kurz nach halb fünf lässt sich gut sehen: Der Mond steht hoch am Himmel, es ist noch dunkle Nacht", erklärte Uwe Pilz, Vorsitzender der Vereinigung der Sternfreunde, gegenüber der dpa. Später werde die Beobachtung allerdings schwieriger.
"Trotz der Einschränkungen ist diese Mondfinsternis ein lohnendes Schauspiel", betonte Pilz. Wer dieses Ereignis verpasst, muss sich gedulden: Die nächste totale Mondfinsternis findet erst am 31. Dezember 2028 statt.