BMW will C1 mit E-Motor neues Leben einhauchen

Der Kabinenroller von BMW galt in Fachkreisen als Flop. Nach nur vier Jahren wurde die Produktion wieder eingestellt. Dennoch unternimmt BMW erneut einen Anlauf und präsentierte nun einen Prototypen, der von einem Elektromotor angetrieben wird.

Als große Innovation und alternatives Gefährt für die Stadt wurde der C1 präsentiert. Doch der Erfolg fiel bescheiden aus. Deswegen stoppte BMW mit Ende 2003 nach etwa 30.000 produzierten Scootern die Produktion. Als größtes Manko des C1 stellten sich damals der hohe Anschaffungspreis, mangelnde Alltagstauglichkeit sowie das Fahrverhalten heraus. Mehr als fünf Jahre nach dem Produktionsstopp überrascht BMW mit einer Neuauflage des C1. Wenngleich die Verantwortlichen betonen, dass man von der Serienreife noch weit entfernt sei.

Weiterhin keine Helmpflicht für C1-Fahrer

Der neue C1 hat abgespeckt. Das Dach ist nicht mehr so monströs und besitzt Öffnungen. Damit hat BMW die Probleme mit Luftverwirbelungen im Cockpit sowie die Windanfälligkeit in den Griff bekommen. Trotzdem ist es wegen des Überrollbügels und der Sicherheitsgurte weiterhin erlaubt, den C1 auch ohne Helm zu lenken.

Prototyp mit Elektromotor

Der Prototyp ist zudem mit einem zehn PS starken Elektromotor ausgerüstet, der aus seinen Lithium-Ionen-Akkus Kraft für 100 Kilometer schöpft. BMW überlegt zudem, den C1 alternativ mit einem schadstoff- und verbrauchsarmen Verbrennnungsmotor auszustatten. Einer der großen Kritikpunkte des Vorgängers, der Mangel an Stauräumen, wurde auch bei der neuen Version nicht behoben. Platz für einen zweiten Mitreisenden ist ebenso nur spärlich vorhanden.

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