Gegen 20.00 Uhr brach am Samstag in der Florian-Geyer-Gasse in der Küche einer Wohnung Feuer aus. In einem Großeinsatz der Wiener Berufsfeuerwehr, der Rettung sowie der Polizei konnte das Feuer gelöscht und Schlimmeres verhindert werden. Nichtsdestotrotz wurden durch die gefährliche Rauchbildung vier Personen verletzt, sie mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
Rasch eilte die Wiener Berufsfeuerwehr mit mehreren Einsatzfahrzeugen in den brennenden Gemeindebau. Während ein Fahrzeug mit einer Löschleitung das Feuer bändigte, evakuierten die Einsatzkräfte zahlreiche Bewohner des Gebäudes, die im ersten und zweiten Stock wohnten.
Während die Mehrheit der Bewohner von der Feuerwehr durch das Stiegenhaus hinaus begleitet wurden, musste ein Kind mittels Drehleiter in Sicherheit gebracht werden, bestätigte ein Pressesprecher der Wiener Berufsfeuerwehr auf Anfrage von "Heute".
Im Rahmen des knapp 30-minütigen Einsatzes konnten die Feuerwehrmänner den Brand löschen. Nichtsdestotrotz sorgte die starke sowie giftige Rauchbildung für mehrere Spitals-Einlieferungen: Laut der Pressestelle der Wiener Berufsrettung wurden im Zuge des Wohnungsbrandes insgesamt sieben Wiener medizinisch betreut. Vier Personen landeten mit leichten Verletzungen im Spital.
Die Brandursache ist bisher noch unklar. Klar ist hingegen, dass viele Favoritner am Samstagabend mit dem Schrecken davongekommen sind.