Nach dem großen Finale ist das Kapitel Dschungelcamp noch nicht geschlossen. Beim Wiedersehen aller Kandidaten kommt es zu einer überraschenden Wendung.
Besonders das Aufeinandertreffen von Ariel und dem frisch gekrönten Dschungelkönig Gil Ofarim sorgt für Staunen. Zwei Wochen lang zofften sich die beiden im Camp. Die Schweizerin sprach den Sänger immer wieder auf seinen Lügenskandal an.
Ariel geht nach der Krönung aktiv auf Gil zu und gratuliert ihm zum Sieg. "Ja, ich habe ihm die Hand gegeben und gesagt: Gratuliere", sagt sie. "Ich hatte den Sieg nicht in der Hand. Dann kann ich auch gratulieren." Nach den hitzigen Wortgefechten im Camp ist das ein Moment, mit dem viele nicht gerechnet hätten.
Die Zeit nach dem Auszug nutzt Ariel zur Selbstreflexion. "Ich war sehr laut mit meiner Meinung", räumt sie ein. Ihr sei klar geworden, dass zwar der Inhalt gestimmt habe, aber nicht die Art. "Der Punkt war richtig, aber nicht die Art, wie ich ihn gesagt habe. Die war zu laut und vielleicht übertrieben."
Eine vollständige Entschuldigung bleibt aus, dennoch macht Ariel einen Schritt auf Gil zu. "Ich habe gesagt: Ich möchte nicht, dass du dich angegriffen fühlst. Wenn ja, dann tut mir das leid. Das war nie meine Intention." Besonders der Blick auf die eigenen Szenen habe sie getroffen. "Ich habe gemerkt, ich rede mit einer Wand. Das bringt gar nichts."
Leiser will Ariel trotzdem nicht werden. "Ich bleibe so, wie ich bin. Ich kann meine Redensart ändern, nicht meine Meinung. Meinen Mund verbietet mir niemand." Der Dschungel habe sie dennoch geprägt. "Man lernt, mit Hass umzugehen. Und man lernt, seine Energie nicht an Menschen zu verschwenden, die nicht reden wollen."