Tricks beim Super Bowl

Bad-Bunny-Halbzeitshow: Das wurde nicht im TV gezeigt

Die Halbzeitshow des Super Bowl sorgte weltweit für Begeisterung. Ein Detail blieb lange unentdeckt.
Heute Entertainment
09.02.2026, 14:49
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Die Halbzeitshow des Super Bowls setzte ein kraftvolles Zeichen für lateinamerikanische Kultur und Identität. Rapper Bad Bunny lieferte eine energiegeladene Performance, die fast ausschließlich auf Spanisch stattfand und die Vielfalt Puerto Ricos feierte.

Neben einer bunten Kulisse und rhythmischen Tänzen in einer Graslandschaft begleiteten ihn Superstars wie Lady Gaga und Ricky Martin. Im Hintergrund waren zudem Gäste wie Cardi B, Pedro Pascal und Jessica Alba zu sehen. Doch eine Sache blieb den TV-Zuschauern verborgen.

"So kann man das also so schnell bewegen"

Im Netz kursieren Videos von Besuchern, die das Spiel live im Stadion verfolgt haben. Sie zeigen die gesamte Vorbereitung der Halbzeitshow: Zu sehen sind Personen in Gras- und Buschkostümen, die über das Feld laufen, ihre Positionen einnehmen und noch aufgeregt umhertanzen und -springen, bevor es losgeht. Im Fernsehen waren davon nur stillstehende Büsche zu sehen. Viele Zuschauer waren überrascht, als sie erfuhren, dass sich dahinter Menschen verbargen.

"Das waren Menschen?! Oh mein Gott, ich liebe es!", schreibt eine Userin unter einem Clip. Ein anderer kommentiert: "So kann man das also so schnell bewegen."

Der Job als Grashalm

Eine der Personen, die als Grashalm engagiert wurden, hat inzwischen nähere Einblicke in diese ungewöhnliche Rolle gegeben. Andrew Athias, online bekannt als "The Reese's Guy", war einer von rund 500 Personen, die als Grünpflanzen Teil der Halbzeitshow waren. Für den Auftritt reiste er eigens aus Philadelphia an und teilte seine Erfahrungen später auf X.

Beim genaueren Hinsehen fällt die eine oder andere Person im Gras auf.
IMAGO / Imagn Images

Die Anforderungen waren dabei alles andere als simpel. Bewerber mussten zwischen 170 cm und 180 cm groß sein, eine athletische Statur mitbringen und vor allem "in der Lage sein, ein 20-Kilo-Kostüm über 5 Stunden lang zu tragen".

Zwei-Wochen-Training

Gegenüber "Business Insider" erklärte Andrew, dass er zwei Wochen in San Francisco zur Vorbereitung verbrachte. Insgesamt gab es acht Proben, darunter drei vollständige Durchläufe mit jeweils zwölf Stunden Dauer. Für seine Arbeit wurde er bezahlt, auch wenn er zugibt, dass er es notfalls auch ohne Gage gemacht hätte.

Am Ende erhielt er 15,70 Euro pro Stunde, inklusive Kostümanproben und Probenzeit. Die größte Herausforderung sei jedoch das Schweigen gewesen. "Sie haben uns eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterschreiben lassen, damit wir zwei Wochen lang nicht darüber sprechen oder etwas in den sozialen Medien posten", erzählte er.

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