Vor Duell gegen Netanyahu-Klub

Brisant! Palästina-Demo in Favoriten vor Austria-Spiel

Die Austria trifft heute in der Conference-League-Qualifikation auf Beitar Jerusalem. Davor findet am Reumannplatz eine Pro-Palästina-Demo statt.
Sport Heute
13.08.2026, 08:02
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Die Austria geht mit einem 2:1-Vorsprung aus dem Hinspiel ins Rückspiel gegen Beitar Jerusalem. Die Veilchen empfangen die Israelis heute um 20.20 Uhr in Wien-Favoriten.

Aber nicht nur sportlich liefert das Spiel einiges an Brisanz, auch abseits des Platzes gibt es Konfliktpotenzial. Teile der Beitar-Fanszene sind für rassistische und gewalttätige Vorfälle bekannt. Besonders die Gruppierung "La Familia" gilt als rechtsextrem und gewaltbereit. Auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu ist bekennender Fan von Beitar.

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Wie der "Guardian" berichtete, sangen Fans unter anderem über "den Tod von Arabern" und skandierten homophobe Parolen gegen Mohammed. Als Beitar 2013 erstmals muslimische Spieler verpflichtete, wurden diese bereits bei den ersten Trainingseinheiten verbal angefeindet. "Ihr habt uns zwei Muslime gebracht, keine Fußballspieler", riefen Ultras damals.

Rund 1.000 Beitar-Fans werden in Wien erwartet. Die Polizei stuft laut Berichten 300 bis 400 von ihnen als gewaltbereit ein.

Für zusätzliche Brisanz sorgt eine Pro-Palästina-Demonstration am Reumannplatz. Diese beginnt um 17 Uhr und richtet sich auch gegen Beitar. Die Veranstalter fordern einen Ausschluss des Klubs aus der Conference League. Die Polizei erklärt, dass sie "entsprechende Maßnahmen für die Sicherheit der Fangruppierungen und Versammlungsteilnehmer" getroffen habe.

Beim jüngsten Gastspiel von Beitar gegen AEK Larnaca auf Zypern kam es zu insgesamt neun Festnahmen. Austria und Polizei hoffen, dass es diesmal rund um die Partie friedlich bleibt.

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