Brisante Corona-Prognose sagt Spitals-Supergau voraus

In nur zwei Wochen können sich die Corona-Spitalszahlen verdoppeln, so die Prognose.
In nur zwei Wochen können sich die Corona-Spitalszahlen verdoppeln, so die Prognose.Waltraud Grubitzsch / dpa / picturedesk.com
Das Covid-Prognose-Konsortium hat eine brisante Vorhersage veröffentlicht. So sollen in wenigen Tagen die Infektionen und Spitalszahlen explodieren.

Die täglichen Corona-Neuinfektionen steigen seit Wochen langsam, aber stetig an. Doch diese Woche dürfte eine neue, gefährliche Phase begonnen haben. Davon geht zumindest das Covid-Prognose-Konsortium aus, das am Mittwoch eine neue Vorhersage veröffentlicht hat. Einerseits werden bereits kommende Woche tägliche Neuinfektionszahlen in der Höhe von 1.700 Fällen erwartet, andererseits droht den Spitälern innerhalb der kommenden zwei Wochen ein Supergau.

Stiegen die Spitalszahlen bei den Corona-Patienten lange Zeit gar nicht und jüngst leicht an, sollen sie sich nun in den kommenden 14 Tagen auf über 800 verdoppeln. Das Konsortium rechnet mit rund 180 Corona-Patienten auf der Intensivstation und mit 626 weiteren auf der Normalstation bereits am 8. September. Zum Vergleich: Am Mittwoch wurden 417 hospitalisierte und davon 86 intensivhospitalisierte Corona-Patienten in Österreich gemeldet.

Liegt die 7-Tages-Inzidenz derzeit knapp unter 100, soll sie ebenfalls ansteigen, nämlich auf 136. Und auch die effektive Reproduktionszahl, also wie viele Personen ein infizierter Mensch ansteckt, soll von knapp über 1 auf 1,2 steigen. Die 180 Intensivpatienten sind laut Vorhersage noch halbwegs positiv geschätzt: Im schlimmsten Fall wird gar mit 223 Schwerkranken gerechnet, dazu außerdem mit 801 Corona-Patienten auf den Normalstationen.

Bisher gab es in Österreich seit Ausbruch der Corona-Pandemie 680.179 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (25. August 2021, 9:30 Uhr) sind österreichweit bereits 10.770 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 656.016 wieder genesen. Derzeit befinden sich 417 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 86 auf Intensivstationen betreut. 

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