Großes Aufatmen

Brisante Wal-Wende! Timmy-Tracker sendet erstes Signal

Seit Samstagfrüh ist Buckelwal Timmy wieder in Freiheit – doch dann: nichts. Der Tracker sendete keinerlei Signal, die Sorge war groß. Bis jetzt.
Newsdesk Heute
02.05.2026, 16:24
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Wal-Fans in ganz Deutschland (und Österreich) können aufatmen: Timmy hat seinen Weg in die Freiheit gefunden. Nach über einem Monat, die er gestrandet in der Ostsee verbrachte, ab und an zu einer kurzen Irrfahrt ansetzte, gibt es jetzt endlich positive Nachrichten.

Timmy-Sender übermittelt erste Daten

Ein Lastkahn brachte ihn in den vergangenen Tagen in Richtung Nordsee, um 9 Uhr schwamm er in die offene See und glücklicherweise auch in die richtige Richtung. Ein Peilsender sollte seine Position überwachen, doch dieser sendete die ersten sieben Stunden kein Signal.

Jetzt ist es der "Bild" zufolge endlich so weit. Der Tracker sende mittlerweile sporadische Daten. Möglich, dass er beim Verlassen der Barge beschädigt wurde. Den ersten übermittelten Positionen zufolge soll Timmy sich aber nach wie vor in die richtige Richtung bewegen.

Positionsdaten essenziell

"Der vor Mecklenburg-Vorpommern gestrandete Buckelwal ist am Wochenende in der Nordsee in die Freiheit entlassen worden. Damit ist der Transport aus der Ostsee abgeschlossen", erklärte das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommerns, das zunächst die Rettungsaktionen für den Wal koordiniert und dann die Arbeiten der privaten Initiative trotz der Bedenken geduldet hatte.

"Ich habe von Beginn an gesagt, dass wir den Wal begleiten werden – und genau das haben wir nach bestem Wissen und Gewissen getan", erklärte Ressortchef Till Backhaus (SPD). Grundlage seien für ihn stets "das Tierwohl, der Tierschutz und ein möglichst artgerechtes Verhalten des Tieres" gewesen. "Jetzt kommt es darauf an, dass uns die Daten des Peilsenders zügig zur Verfügung gestellt werden, damit wir die weitere Reise des Wals nachvollziehen können", erklärte Backhaus weiter.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 02.05.2026, 16:30, 02.05.2026, 16:24
Jetzt E-Paper lesen