Österreichs Nordische Kombinierer bleiben auch im dritten Bewerb dieser Winterspiele auf dem Podest. Nach zwei Silbermedaillen im Einzel durch Johannes Lamparter sicherten sich Lamparter und Stefan Rettenegger im Team-Sprint noch Bronze – und damit die dritte Medaille im dritten Rennen. Insgesamt ist es die 18. Medaille für Österreich bei den diesjährigen Winterspielen.
Nach dem Springen lagen die Österreicher nur auf Rang fünf. Beide Athleten hatten auf der Schanze nicht ihren besten Versuch erwischt, der Rückstand auf Halbzeit-Leader Deutschland betrug beinahe 30 Sekunden, auf die Medaillenränge fehlten acht Sekunden. "Es ist noch nichts verloren", zeigte sich Lamparter vor dem 2x7,5-Kilometer-Langlauf dennoch kämpferisch.
Auf der Loipe entwickelte sich bei starkem Schneefall ein packendes Rennen. Rettenegger arbeitete sich früh an die Spitzengruppe heran, leistete sich jedoch in der Schlussrunde einen folgenschweren Fehler und verlor den Kontakt zu Norwegen und Finnland. Im Finish behielt Lamparter jedoch die Nerven und brachte Bronze ins Ziel.