Vor einigen Wochen kam es im Dolomitenbad in Lienz zu einem dramatischen Vorfall. Ein Bub (4) trieb leblos im Wasser. Das Kind wurde in weiterer Folge von anderen Badegästen geborgen und reanimiert.
Danach wurde der Vierjährige in die Innsbrucker Klinik geflogen. Dort sei das Kind auf der Intensivstation behandelt worden. Nach einigen Tagen habe er diese dann wieder verlassen können. Wie die "Tiroler Tageszeitung" unter Berufung auf die Polizei berichtet, gehe es dem Bub mittlerweile wieder gut.
Damit ist die Causa jedoch nicht erledigt. Demnach laufen Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen eine Betreuungsperson der Tiroler Kinder- und Jugendhilfe. Diese sei mit dem Kind an jenem Tag im Dolomitenbad gewesen.
Nun soll ein entsprechender Akt an die Staatsanwaltschaft Innsbruck übermittelt werden, hieß es auf Anfrage der "TT" seitens der Polizei. Laut einer Behördensprecherin habe man den Bub und seine Familie ambulant unterstützt.
Seitens des Landes Tirol sprach man von einem "tragischen Vorfall", über den man "tief betroffen" sei. Weitere Auskünfte zu den laufenden Ermittlungen wollte man nicht geben.