Kein Absturz-Schutz, weil Genehmigung von Amt fehlt

Dieses Geländer wurde nun bei der Kunstuni montiert. 
Dieses Geländer wurde nun bei der Kunstuni montiert. Michael Prieschl
Bei der Kunstuni in Linz fehlt seit rund zwei Jahren ein Geländer. Nun wurde ein Musterstück angebracht. Dieses muss aber noch genehmigt werden.

Vor einigen Wochen berichteten wir vom fehlenden Geländer bei der Kunstuni in der Nähe des Linzer Hauptplatzes. Hinter einer gerade einmal 60 Zentimeter hohen Mauer am Vorplatz nahe der Cafeteria Frédéric geht es mehrer Meter in die Tiefe auf die stark befahrene Straße "Untere Donaulände".

Lucia Malfent, Sprecherin der Bundesimmobiliengenossenschaft (BIG), die für dieses Gebäude verantwortlich ist, meinte im "Heute"-Gespräch, dass an einer Lösung gearbeitet werde. 

Nun doch keine Glaswand 

Dabei hätte an dieser Stelle laut Anrainern schon vor zwei Jahren Glaswände als Schutz angebracht werden sollen. Die Vorrichtungen dafür waren bereits befestigt.

Doch von dieser Idee ist man wieder abgekommen. Es soll nun doch ein Gitter als Schutz vor einem möglichen Absturz montiert werden. Dieses kann aber nicht einfach so befestigt werden, wie Malfent berichtet. "Es muss zunächst eine Musterstelle in einer Länge von rund zwei Metern angebracht werden. Um das Projekt endgültig abzuschließen, muss das Ganze dann vom Bundesdenkmalamt abgesegnet werden."

Und genau jene Musterstelle wurde nun fixiert. Das Gitter ist in vier verschiedenen Farbtönen (weiß sowie drei verschiedene Grautöne) gehalten. Einen wirklich effektiven Schutz bieter das hüfthohe Geländer aber noch nicht wirklich. 

Nicht weil das Musterstück so kurz ist, sondern viel mehr weil es an einer Stelle anebracht ist, an der es dahinter ohnehin nicht weit hinunter geht. 

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