Verteidigungsministerin Klaudia Tanner gab die Entscheidung am Montag bekannt: "Wir kaufen mit diesem Hubschrauber ein hocheffizientes und modernes Gerät, das nicht nur der Sicherheit unserer Soldaten dient, sondern der Sicherheit der gesamten Bevölkerung. Wir investieren damit in die Sicherheit Österreichs."
Die neuen Hubschrauber werden die leichten Verbindungs- und Transporthubschrauber "Alouette" III ersetzen, die seit 1967 im Dienst stehen und aus technischen Gründen Ende 2023 ausgeschieden werden müssen. 2022 sollen dann die neuen Hubschrauber ankommen. Zwölf werden in der Steiermark stationiert, sechs in Niederösterreich.
Die Leonardo-Hubschrauber sind laut Bundesheer besonders leistungsstark und seien damit auch für Einsätze im Gebirge bestens geeignet. Die Avionik ermögliche das Fliegen auch bei Nacht bzw. bei schlechten Witterungsbedingungen. Das System beinhalte mehrere Ausstattungen, die den Hubschrauber für eine Vielzahl von Missionen einsetzbar machen: Für Personen- und Materialtransporte ebenso wie zum Löschen von Waldbränden, zur Luftaufklärung und vieles mehr.
Sechs der neuen Hubschrauber sollen als Schulhubschrauber Verwendung finden, es handelt sich dabei um jene, die in Langenlebarn in Niederösterreich stationiert werden. Dadurch könne die Ausbildung effizienter gestaltet werden, und die Einsatzstaffeln würden von Ausbildungsaufgaben entlastet. Bei Bedarf können man die Schulhubschrauber aber jederzeit auch für Einsatzaufgaben heranziehen.