200 Flüchtlinge in nur 4 Tagen an Grenze aufgegriffen

Soldaten des Bundesheeres im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz an der Grenze zu Ungarn. Symbolbild
Soldaten des Bundesheeres im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz an der Grenze zu Ungarn. SymbolbildHerbert P. Oczeret / picturedesk.com
Ministerin Tanner will verstärkt gegen illegale Migration vorgehen. Das Bundesheer verlegt deshalb jetzt noch mehr Soldaten an die Grenze zu Ungarn.  

140 Soldaten zusätzlich wurden am vergangenen Wochenende als Sofortmaßnahme zum sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz an die österreich-ungarische Grenze abgestellt. "Rasant ansteigende Aufgriffszahlen" von illegal nach Österreich einreisenden Personen hätten diesen Schritt "notwendig" gemacht, heißt es in einer Pressemitteilung des ÖVP-Verteidigungsministeriums am heutigen Dienstag.

"Am Wochenende haben wir aufgrund der steigenden Migrationszahlen den Schutz unserer Staatsgrenze im Burgenland verstärkt. Bis zu 400 Soldatinnen und Soldaten sind bereit", so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Weitere Verstärkung bereit

Derzeit überwachen über 1.100 Soldaten die Staatsgrenze zu Slowenien, Slowakei, Ungarn und Italien, um illegale Grenzübertritte zu verhindern. Das jeweilige Schwergewicht des Einsatzes richtet sich nach den Flüchtlingsströmen. 

Allein vom vergangenen Samstag bis heute seien an die 200 Personen aufgegriffen worden.

"Sollte zu den bereits entsandten 140 Soldaten eine zusätzliche Verstärkung notwendig werden, stehen weitere Kräfte zur Verfügung", erklärt das Verteidigungsministerium. 

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