Im Postzentrum in Hagenbrunn (Bezirk Korneuburg) kehrt wieder Normalität ein. Knapp zwei Wochen lang wurde das Verteilzentrum vom Bundesheer geführt. Ursache war, wie berichtet, dass sich dort 79 Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert hatten. Die gesamte Belegschaft musste daraufhin in Quarantäne. Um den Betrieb aufrecht zu erhalten, sprang das Bundesheer ein.
Nun ist die Quarantäne-Zeit für die echten Postler um, und damit auch die Zweitkarriere der jungen Soldaten. Böse dürften die meisten von ihnen deswegen wohl nicht sein. Wie berichtet, sorgte zwischenzeitlich die Beschwerde eines jungen Mannes für Aufsehen, der monierte, dass die Soldaten in Hagenbrunn keine richtigen Mahlzeiten bekommen und auf Liegestühlen schlafen würden.
Zwischenzeitlich hatten sich dann auch zwei Soldaten in Hagenbrunn infiziert. Das Bundesheer erkannte das durch ein engmaschiges Testsystem aber schnell. Weitere Infektionen blieben aus. Um die entstandenen Rückstände im Postzentrum abarbeiten zu können, orderte die Post nun Lehrlinge aus dem ganzen Land in den Osten Österreichs - mehr dazu hier.