Aufregung über Jubel

BVB-Star: "Dann spiele ich irgendwann Schach"

Borussia Dortmund verlor den "Klassiker" gegen Bayern München mit 2:3. Der Torjubel von Nico Schlotterbeck sorgte aber für Diskussionen.
Sport Heute
28.02.2026, 21:08
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Erst vor drei Tagen sah Schlotterbeck auf der Bank sitzend im Play-off der Champions League gegen Atalanta Bergamo Rot. Am Samstag schrammte der Innenverteidiger des BVB knapp am nächsten Platzverweis vorbei – bei seinem Torjubel.

Bereits in der 20. Minute war Schlotterbeck im Mittelpunkt gestanden, kassierte für eine harte Grätsche gegen Bayerns Josip Stanisic eine Verwarnung von Referee Sven Jablonski – Dunkelgelb, doch der Referee ließ die Rote Karte in seiner Tasche. Sechs Minuten später hatte der Innenverteidiger den BVB dann gegen Bayern München in Führung geköpft (26.).

"Dann spiele ich irgendwann Schach"

Das feierte Schlotterbeck ausgiebig. Er sprang über die Bande, klatschte mit einigen Fans ab. Manche im Signal Iduna Park forderten dafür eine zweite Gelbe Karte für Schlotterbeck, der Torjubel des Dortmunders sei zu überschwänglich gewesen. Die Verwarnung von Jablonski gab es aber nicht. Zwar ist im Regelwerk festgeschrieben, dass die Spieler so rasch wie möglich in ihre Hälfte zurückkehren sollen, um das Spiel fortzusetzen, das Verlassen des Spielfeldes sei aber noch kein Grund für eine Verwarnung.

Das sah auch Schlotterbeck selbst so. "Ich wollte nicht über die Bande springen, wollte nur auf die Bande rauf, habe dann das Gleichgewicht verloren. Wenn man alles ausmustert, dann haben wir keinen Fußball mehr", meinte Schlotterbeck auf seinen Jubel angesprochen. Und wurde danach noch deutlicher: "Ich sage es ehrlich: Dann spiele ich irgendwann Schach. Wenn ich dafür eine Gelbe bekommen, dann hört es auch auf. Wenn ich auf den Zaun springe, ist es vielleicht etwas Anderes. Aber, das kann nicht Gelb geben", so Schlotterbeck.

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