Pilz statt Bohne

Chagaccino: Das steckt hinter dem Kaffee-Trend

Der Chagaccino aus dem Chaga-Pilz erobert die USA als Kaffeealternative. Kein Koffein, aber trotzdem anregend - so funktioniert er.
Technik Heute
01.03.2026, 16:12
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Immer mehr Menschen suchen nach Alternativen zum klassischen Kaffee. Ein neues Trend-Getränk sorgt gerade für Aufsehen: der Chagaccino. Was klingt wie ein gewöhnlicher Cappuccino, hat mit Kaffee eigentlich gar nichts zu tun.

Der Chagaccino basiert auf dem Chaga-Pilz, einem sogenannten Vitalpilz, der ursprünglich aus Sibirien stammt. Das Getränk selbst wurde allerdings in Kalifornien erfunden und hat sich dort rasch zum Szene-Drink entwickelt.

Wie chip.de berichtet, handelt es sich beim Chaga-Pilz um ein sogenanntes Adaptogen. Das sind biologisch aktive Pflanzenstoffe, die dem Körper helfen sollen, sich an physischen und emotionalen Stress anzupassen und die Widerstandskraft zu stärken.

Kein Koffein, aber trotzdem wach

Der größte Unterschied zum Kaffee: Der Chagaccino enthält kein Koffein. Trotzdem soll er anregend wirken. Dafür ist vor allem der hohe Vitamin-B-Anteil verantwortlich. Einen Koffein-Crash, wie ihn viele Kaffeetrinker kennen, gibt es dabei nicht.

Neben Vitamin B stecken im Chaga-Pilz auch die Mineralien Zink, Kalium und Eisen sowie jede Menge Antioxidantien. Außerdem soll der Vitalpilz das Immunsystem unterstützen und die Entgiftung des Körpers fördern.

Zubereitung: Einfacher als gedacht

Streng genommen ist der Chagaccino eigentlich ein Tee. Wer ihn aus Chaga-Brocken zubereitet, muss etwas Geduld mitbringen: Die Stücke kommen in einen Topf mit Wasser und müssen rund 35 bis 40 Minuten köcheln. Danach kann man die Brocken erneut mit frischem Wasser aufgießen - so oft, bis der Tee seine Farbe verliert.

Wer es schneller mag, greift zu fertigem Chaga-Pulver und bereitet das Getränk nach Packungsanleitung zu. So lässt sich der neue Trend-Drink auch problemlos daheim ausprobieren.

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